Lebenslange Gewichtszunahme hängt mit Ernährung zusammen

Unabhängig davon, ob Stress eine kurzfristige Frustration darstellt oder durch ein einschneidendes Ereignis wie Tod, Scheidung usw. entsteht, kann er den Körper in einem überraschenden Ausmaß beeinflussen. Sehen wir uns einige der Auswirkungen von Stress auf den Körper an.

Unser Nervensystem ist für die „Flucht-oder-Kampf“-Reaktion verantwortlich, die als natürliche Reaktion auf Stress ausgelöst wird. Dies führt zu einem Anstieg von Stresshormonen wie Cortisol. Die direkten Folgen zeigen sich unter anderem in einem Anstieg des Blutzuckerspiegels und des Blutdrucks sowie in beschleunigter Atmung. Hält dieser Zustand über einen längeren Zeitraum an, kann er erhebliche Schäden im Körper verursachen.

Eine Überproduktion des Hormons Cortisol verstärkt das Verlangen nach Zucker und Fett und führt dazu, dass man größere Portionen isst. Dieses Phänomen wird als „emotionales Essen“ bezeichnet. Es beeinträchtigt auch den Stoffwechsel und die Verdauung. Die Folge ist eine starke Gewichtszunahme, die wiederum das Risiko für verschiedene andere Erkrankungen erhöht.

Auch wenn es dafür noch keine eindeutigen Beweise gibt, deuten Studien darauf hin, dass Menschen, die unter Stress leben, anfälliger für Herzinfarkte sind als Menschen, die Maßnahmen ergreifen, um Stress in ihrem Leben abzubauen.

Stress kann auch zu Hyperarousal führen, einem medizinischen Zustand, in dem eine gestresste Person keine Müdigkeit verspürt. Halten die Symptome über einen längeren Zeitraum an, kann diese Schlaflosigkeit zu schweren Schlafstörungen führen.

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